bio aus Tradition

Hof Dusch

Unser Bio Hof liegt im sonnigen Domleschg, einem Talabschnitt des Hinterreihns,  im Kanton Graubünden. Der Hof gehörte einst zum Kloster Churwalden. Das imposante Gutshaus und etliche historische Gebäude und Obstgärten zeugen noch heute von dieser Zeit. Schon lange wird auf dem Hof Dusch biologische Landwirtschaft betrieben. Das Wohl der Tiere, der Pflanzen und der Natur stehen hier im Mittelpunkt.  Die Erhaltung der biologischen Vielfalt, der ökologischen Lebensräume für Mensch und Tier und die Pflege der Kulturlandschaft prägen die Bewirtschaftung des Hofes. Seit 2014 haben wir das Glück diese Tradition als Pächter auf dem Hof Dusch weiter zu führen. Tatkräftig unterstützt werden wir dabei von Familie, Freunden und vielen eifrigen Helfern.

Heute leben 20 Grauvieh-Mutterkühe mit ihren Kälbern, eine Herde von Spiegelschafen, einige Schweine und eine Schar bunter Hühner auf dem Hof.  Die saftigen, artenreichen Wiesen und Weiden rund um unseren Hof  bilden die  natürliche Nahrungsgrundlage für unsere Tiere. 

Als Mitglied der Produzentengeimeinschaft GranAlpin setzen wir uns aktiv für den Erhalt des traditionellen Bergackerbaus ein. Auf unseren ackerbaulich nutzbaren Flächen produzieren wir biologisches Berggetreide. Mit dem Anbau von Buchweizen, Lein, Emmer  und Polentamais versuchen wir das Wissen, um die fast vergessenen Ackerkultur und alten Sorten des Berggebietes zu erhalten.

Heute bewirtschaften wir gut 28 ha landwirtschaftliche Nutzfläche. Die Betriebsflächen sind vollständig arrondiert und liegen in den Bergzonen 1 und 2 auf 800-900 Meter über Meer. Knapp 10 Hektare sind ackerbaulich nutzbar. Die restlichen 18 ha sind Dauergrünland.

Das trockene Klima hat einen starken Einfluss auf die Pflanzenbestände unserer Wiesen und Weiden.

Auf vielen Flächen finden sich seltene Blumen und Orchideenarten die nur an mageren und trockenen Standorten gedeihen. Der Anteil an extensiv bewirtschafteten Flächen beträgt mit 11.2 ha fast 40% der landwirtschaftlichen Nutzfläche.  2.2 ha davon sind extensive Weiden, da die Flächen maschinell kaum zu bewirtschaften sind.